EN ISO 20471 erklärt: Die wichtigsten Zertifizierungen für Arbeits- und Warnschutzkleidung
31 July 2026
Udział
Kurzbeschreibung
Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten europäischen Zertifizierungen für Arbeits- und Warnschutzkleidung, darunter EN ISO 20471, EN ISO 13688, EN 343, EN 342, EN 14058, OEKO-TEX Standard 100 und REACH. Sie erfahren, welche Schutzwirkung die einzelnen Normen bieten, für welche Einsatzbereiche sie geeignet sind und worauf Unternehmen beim Kauf professioneller Arbeitsbekleidung achten sollten.
Inhaltsverzeichnis
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Einführung
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Warum Zertifizierungen bei Arbeitsbekleidung wichtig sind
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EN ISO 20471 – Warnschutzkleidung
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EN ISO 13688 – Allgemeine Anforderungen
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EN 343 – Schutz gegen Regen
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EN 342 – Schutz gegen Kälte
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EN 14058 – Schutz in kühlen Umgebungen
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OEKO-TEX Standard 100
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REACH-Verordnung
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Wie mehrere Zertifizierungen kombiniert werden
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Häufige Fehler beim Kauf von Arbeitsbekleidung
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Welche Zertifizierungen benötigt Ihr Unternehmen?
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Fazit

Einführung
Beim Kauf professioneller Arbeitsbekleidung achten viele Unternehmen zunächst auf Preis, Design oder Lieferzeit. Für Sicherheit, gesetzliche Anforderungen und langfristige Qualität sind jedoch vor allem die europäischen Zertifizierungen entscheidend.
Begriffe wie EN ISO 20471, EN 343 oder EN 342 erscheinen auf Warnschutzjacken, Arbeitshosen, Regenbekleidung und Winterkleidung – doch was bedeuten diese Normen tatsächlich? Und welche davon sind für Ihr Unternehmen wirklich relevant?
Gerade in Branchen wie Bau, Logistik, Straßenverkehr, Industrie, Energieversorgung oder kommunalen Dienstleistungen ist zertifizierte Arbeitskleidung nicht nur eine Qualitätsfrage, sondern häufig eine rechtliche und arbeitsschutzrelevante Anforderung.
Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Zertifizierungen für Arbeits- und Warnschutzkleidung in Europa und zeigt, wie sie in der Praxis angewendet werden.
Warum Zertifizierungen bei Arbeitsbekleidung wichtig sind
Europäische Normen stellen sicher, dass Schutzkleidung unter definierten Bedingungen geprüft wurde und bestimmte Mindestanforderungen erfüllt.
Zertifizierungen helfen Unternehmen dabei:
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Mitarbeiter besser zu schützen
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Gesetzliche Vorgaben einzuhalten
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Ausschreibungen zu erfüllen
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Einheitliche Qualitätsstandards sicherzustellen
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Risiken und Haftungsprobleme zu reduzieren
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Die Vergleichbarkeit verschiedener Produkte zu erleichtern
Besonders bei Warnschutz-, Regen- und Winterarbeitskleidung spielen zertifizierte Leistungswerte eine wichtige Rolle, da sie objektiv überprüfbar sind und europaweit nach einheitlichen Standards bewertet werden.

EN ISO 20471 – Warnschutzkleidung
EN ISO 20471 ist die wichtigste europäische Norm für hoch sichtbare Warnschutzkleidung. Sie legt fest, wie viel fluoreszierendes Material und reflektierendes Material ein Kleidungsstück besitzen muss, damit der Träger bei Tageslicht, Dämmerung und Dunkelheit gut sichtbar bleibt.
Diese Norm wird in ganz Europa eingesetzt und ist besonders relevant für:
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Straßenbau
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Bahnbetrieb
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Flughafenpersonal
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Logistik und Lager
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Entsorgungsunternehmen
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Rettungsdienste
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Kommunale Betriebe
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Bau- und Infrastrukturprojekte
Schutzklassen
| Klasse | Sichtbarkeit | Typische Produkte |
|---|---|---|
| Klasse 1 | Grundlegende Sichtbarkeit | Leichte Warnkleidung oder bestimmte Westen |
| Klasse 2 | Mittlere Sichtbarkeit | Warnschutzwesten, Poloshirts, T-Shirts |
| Klasse 3 | Höchste Sichtbarkeit | Jacken, Parkas oder Kombinationen aus Ober- und Unterbekleidung |
Klasse 3 bietet den höchsten Schutz und wird häufig bei Arbeiten im Straßenverkehr oder in Bereichen mit hohem Gefährdungspotenzial eingesetzt.
Wichtige Anforderungen
Die Norm definiert unter anderem:
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Mindestflächen fluoreszierender Hintergrundmaterialien
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Mindestflächen reflektierender Streifen
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Anordnung der Reflexelemente
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Sichtbarkeit aus verschiedenen Blickrichtungen
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Haltbarkeit nach wiederholten Waschgängen
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Kennzeichnung und Benutzerinformationen
Ein Kleidungsstück kann die Zertifizierung nur erhalten, wenn alle Anforderungen der Norm erfüllt und durch ein entsprechendes Prüfverfahren nachgewiesen wurden.
Praxisbeispiel
Ein Mitarbeiter im Straßenbau trägt eine Warnschutzjacke der Klasse 3, da er sowohl tagsüber als auch bei schlechten Sichtverhältnissen von Fahrzeugführern frühzeitig erkannt werden muss. Ein Lagerarbeiter im Innenbereich benötigt dagegen häufig lediglich Klasse 2.
EN ISO 13688 – Allgemeine Anforderungen
EN ISO 13688 bildet die Grundlage vieler Schutzkleidungsnormen und wird häufig in Kombination mit anderen Zertifizierungen verwendet.
Die Norm definiert allgemeine Anforderungen an:
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Ergonomie
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Passform
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Größenkennzeichnung
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Materialeigenschaften
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Verarbeitung
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Kennzeichnung
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Pflegehinweise
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Benutzerinformationen
Sie beschreibt keine spezifische Schutzwirkung, sondern stellt sicher, dass Schutzkleidung grundsätzlich funktional, sicher und korrekt gekennzeichnet ist.
In der Praxis erscheint EN ISO 13688 häufig gemeinsam mit Normen wie EN ISO 20471, EN 343 oder EN 342 auf dem Produktetikett.

EN 343 – Schutz gegen Regen
EN 343 gilt für Regenbekleidung und Kleidung zum Schutz gegen Niederschlag, Nebel und Feuchtigkeit.
Die Norm bewertet zwei zentrale Eigenschaften:
Wasserdichtigkeit
Wie gut verhindert das Material das Eindringen von Wasser?
Wasserdampfdurchgang (Atmungsaktivität)
Wie gut kann Feuchtigkeit von innen nach außen entweichen?
Diese beiden Werte werden separat geprüft und klassifiziert.
Typische Produkte:
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Regenjacken
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Regenhosen
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Wasserdichte Warnschutzbekleidung
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Outdoor-Arbeitsjacken
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Wetterschutzanzüge
Für Arbeiten im Freien bei Regen oder wechselhaftem Wetter ist EN 343 besonders relevant, da sie sowohl Schutz vor Nässe als auch ausreichenden Tragekomfort berücksichtigt.
EN 342 – Schutz gegen Kälte
EN 342 gilt für Schutzkleidung gegen starke Kälte, insbesondere bei Temperaturen unter -5 °C.
Geprüft werden unter anderem:
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Wärmeisolierung
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Luftdurchlässigkeit
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Wasserdichtigkeit (falls relevant)
Typische Einsatzbereiche:
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Kühlhäuser
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Winterbaustellen
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Logistik im Außenbereich
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Straßen- und Winterdienst
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Landwirtschaft
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Energie- und Versorgungsunternehmen
EN 342 ist insbesondere dort wichtig, wo Mitarbeiter über längere Zeit niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind.
EN 14058 – Schutz in kühlen Umgebungen
EN 14058 richtet sich an Arbeitsbekleidung für mäßig kalte Umgebungen.
Im Gegensatz zu EN 342 ist diese Norm für Situationen gedacht, in denen Schutz vor leichter bis mittlerer Kälte erforderlich ist, beispielsweise zwischen etwa +5 °C und -5 °C.
Typische Produkte:
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Leichte Winterjacken
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Softshell-Jacken
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Übergangsjacken
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Gefütterte Arbeitswesten
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Thermo-Oberbekleidung
Sie eignet sich besonders für Herbst-, Winter- und Frühjahrsbedingungen in Mitteleuropa.
OEKO-TEX Standard 100
Der OEKO-TEX Standard 100 ist keine Schutznorm, sondern ein Textilsicherheitszertifikat.
Es bestätigt, dass die geprüften Materialien auf zahlreiche gesundheitsschädliche Stoffe getestet wurden.
Dazu gehören unter anderem:
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Schwermetalle
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Pestizidrückstände
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Formaldehyd
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Bestimmte Farbstoffe
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Andere regulierte Chemikalien
OEKO-TEX gewinnt besonders bei Unternehmen an Bedeutung, deren Mitarbeiter Kleidung täglich über viele Stunden tragen. Es trägt zur Hautverträglichkeit und zum allgemeinen Tragekomfort bei.
REACH-Verordnung
REACH ist die europäische Chemikalienverordnung und gilt für zahlreiche Produkte innerhalb der Europäischen Union, einschließlich Textilien und Arbeitsbekleidung.
Sie regelt den Einsatz chemischer Stoffe und verpflichtet Hersteller sowie Importeure zur Einhaltung umfangreicher Anforderungen.
Für Unternehmen bedeutet REACH unter anderem:
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Kontrolle gefährlicher Chemikalien
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Transparenz in Lieferketten
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Einhaltung europäischer Umwelt- und Gesundheitsstandards
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Nachvollziehbarkeit bestimmter Materialbestandteile
REACH ist insbesondere im B2B-Geschäft, bei öffentlichen Ausschreibungen und im internationalen Handel relevant.

Wie mehrere Zertifizierungen kombiniert werden
In der Praxis besitzen hochwertige Produkte häufig mehrere Zertifizierungen gleichzeitig.
Ein Beispiel:
Eine wasserdichte Warnschutzjacke für den Straßenbau kann gleichzeitig folgende Normen erfüllen:
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EN ISO 20471 Klasse 3 (Warnschutz)
-
EN 343 (Regenschutz)
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EN ISO 13688 (Allgemeine Anforderungen)
Für Wintereinsätze können zusätzlich EN 342 oder EN 14058 relevant sein.
Viele europäische Hersteller kombinieren diese Normen je nach Einsatzbereich ihrer Produkte. Auch moderne Warnschutzkollektionen – beispielsweise von Marken wie WERKVIS – orientieren sich häufig an solchen kombinierten Zertifizierungsanforderungen, insbesondere bei Jacken, Regenbekleidung und Wintermodellen.

Häufige Fehler beim Kauf von Arbeitsbekleidung
Nur auf die Warnschutzklasse achten
Viele Käufer achten ausschließlich auf Klasse 2 oder Klasse 3, berücksichtigen jedoch nicht, ob zusätzlich Regenschutz oder Kälteschutz erforderlich ist.
Den Einsatzbereich unterschätzen
Ein Produkt für den Lagerbereich eignet sich nicht automatisch für Straßenbau oder Außeneinsätze bei schlechtem Wetter.
Zertifizierungen mit Materialqualität verwechseln
Eine Zertifizierung bestätigt bestimmte Schutzeigenschaften, sagt jedoch nicht automatisch alles über Komfort, Haltbarkeit oder Verarbeitungsqualität aus.
Pflegehinweise ignorieren
Beschädigte Reflexstreifen oder falsches Waschen können die Schutzwirkung bestimmter Kleidungsstücke beeinträchtigen.
Welche Zertifizierungen benötigt Ihr Unternehmen?
| Einsatzbereich | Wichtige Zertifizierungen |
|---|---|
| Straßenbau | EN ISO 20471 Klasse 3 |
| Logistik | EN ISO 20471 Klasse 2 |
| Lagerarbeit | EN ISO 13688 |
| Arbeiten im Regen | EN 343 |
| Wintereinsätze | EN 342 |
| Kühle Innen- oder Außenbereiche | EN 14058 |
| Hautverträglichkeit | OEKO-TEX Standard 100 |
| Chemikalienkonformität | REACH |
Vor größeren Beschaffungen lohnt es sich, gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder dem zuständigen Einkäufer zu prüfen, welche Normen für die jeweiligen Tätigkeiten tatsächlich erforderlich sind.
Fazit
Europäische Zertifizierungen schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit im Bereich professioneller Arbeits- und Warnschutzkleidung. Sie helfen Unternehmen dabei, geeignete Produkte für unterschiedliche Einsatzbedingungen auszuwählen und gleichzeitig Sicherheits- sowie Qualitätsanforderungen zu erfüllen.
Besonders wichtig sind EN ISO 20471 für Warnschutz, EN 343 für Regenschutz, EN 342 für Kälteschutz, EN 14058 für kühlere Arbeitsumgebungen sowie EN ISO 13688 als grundlegende Norm für Schutzkleidung. Ergänzend gewinnen OEKO-TEX Standard 100 und REACH zunehmend an Bedeutung, wenn Nachhaltigkeit, Hautverträglichkeit und Materialkonformität berücksichtigt werden.
Wer die Bedeutung dieser Normen versteht, kann Arbeitskleidung nicht nur nach Preis oder Design auswählen, sondern nach den tatsächlichen Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes. Genau darin liegt der wichtigste Vorteil zertifizierter Workwear: Sie schafft eine verlässliche Grundlage für Sicherheit, Funktionalität und professionelle Einsatzbereitschaft im Arbeitsalltag.
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