Die 10 häufigsten Fehler, die Arbeitnehmer beim Kauf von Warnschutz-Arbeitskleidung machen (und wie man sie vermeidet)
Dieser Artikel beschreibt die häufigsten Fehler, die Arbeiter beim Kauf von Warnschutzkleidung begehen – von der Wahl der falschen EN-Norm bis hin zur Vernachlässigung der Qualität von Reflexstreifen und der Zuverlässigkeit des Lieferanten. Er gibt praktische Tipps, wie Arbeiter sicherere, zertifizierte und langlebigere Warnkleidung für ihren Arbeitsplatz auswählen können.
12 December 2025
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Inhalt
- Einführung
- Fehler 1: Auswahl von Warnschutzkleidung ohne die korrekte EN-Norm
- Fehler 2: Die Qualität des reflektierenden Klebebands ignorieren
- Fehler 3: Die falsche Größe oder Passform kaufen
- Fehler 4: Vernachlässigung der Materialqualität und Atmungsaktivität
- Fehler 5: Die falsche Art von Kleidungsstück wählen
- Fehler 6: Funktionale Details und Taschengestaltung ignorieren
- Fehler 7: Auswahl von Produkten mit geringer Haltbarkeit
- Fehler 8: Klimaaspekte außer Acht lassen
- Fehler 9: Die Zuverlässigkeit des Lieferanten nicht überprüfen
- Fehler 10: Langfristigen Komfort ignorieren
- Abschluss
1. Einleitung
Die Wahl der richtigen Warnschutzkleidung ist für die Sicherheit von Arbeitern in Branchen wie dem Bauwesen, der Logistik, dem Transportwesen, der Lagerhaltung und der Instandhaltung unerlässlich. Gute Sichtbarkeit trägt direkt zur Unfallverhütung bei, insbesondere in Umgebungen, in denen Arbeiter in der Nähe von Fahrzeugen, Maschinen oder bei schlechten Lichtverhältnissen tätig sind.
Viele Arbeiter und sogar Vorgesetzte begehen jedoch unwissentlich häufige Fehler beim Kauf von Warnschutzkleidung. Manche Fehler beeinträchtigen die Sichtbarkeit, andere die Haltbarkeit, den Tragekomfort oder sogar die Einhaltung der EN-Normen. Dieser Leitfaden erklärt die zehn häufigsten Fehler und wie Sie diese vermeiden können. So finden Sie die passende Warnschutzkleidung für Ihre Bedürfnisse – sicherer, langlebiger und optimal auf Ihre Arbeitsumgebung abgestimmt.

2. Fehler 1: Auswahl von Warnschutzkleidung ohne die korrekte EN-Norm
Einer der größten Fehler ist der Kauf von Warnschutzkleidung ohne Überprüfung der korrekten europäischen Sicherheitszertifizierung. Viele gehen fälschlicherweise davon aus, dass leuchtende Farben ausreichen, doch eine ordnungsgemäße Zertifizierung stellt sicher, dass die Kleidung die spezifischen Anforderungen an Sichtbarkeit und Leistung erfüllt.
Zu den relevantesten Normen gehören:
- EN ISO 20471 für hohe Sichtbarkeit im professionellen Einsatz
- EN 17353 für verbesserte Sichtbarkeit in Umgebungen mit mittlerem Risiko
- EN 343 für wasserdichte und atmungsaktive Bekleidung
Auch wenn Kleidung hell aussieht, erfüllt sie möglicherweise nicht die erforderlichen Standards für reflektierende oder fluoreszierende Bereiche. Für Arbeiten in der Nähe von fahrenden Fahrzeugen ist in der Regel die Norm EN ISO 20471 Klasse 2 oder Klasse 3 erforderlich.
Wie man es vermeiden kann:
Prüfen Sie das Etikett oder die Produktbeschreibung auf die korrekte EN-Norm und stellen Sie sicher, dass das Reflexband von hoher Qualität ist. Wenden Sie sich an Ihren Sicherheitsbeauftragten, wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Klasse für Ihre Tätigkeit erforderlich ist.

3. Fehler 2: Die Qualität des reflektierenden Klebebands ignorieren
Viele Käufer gehen fälschlicherweise davon aus, dass alle reflektierenden Bänder gleich gut funktionieren. Tatsächlich verliert minderwertiges Band jedoch nach mehrmaligem Waschen oder Witterungseinflüssen seine Reflektivität. Sobald die Reflektion nachlässt, bietet die Warnschutzkleidung keinen ausreichenden Schutz mehr.
Hochwertiges Reflexband zeichnet sich durch eine starke Trägerschicht, langlebige Mikroglasperlen und eine sichere Vernähung oder Heißverklebung aus. Genau das macht die von WERKVIS verwendete Reflextechnologie so besonders. Unser Reflexband verfügt über ein einzigartiges, patentiertes Muster, das exklusiv für unsere Marke entwickelt wurde und nicht nur für hohe Sichtbarkeit, sondern auch für Langlebigkeit sorgt. Die heißverklebte Variante bietet eine hervorragende Haftfestigkeit und bleibt selbst nach häufigem Waschen und täglichem Tragen fest an Ort und Stelle.
Wie man es vermeiden kann:
Achten Sie auf Arbeitskleidung mit zertifiziertem Reflexstreifen, der seine Reflektivität auch nach mehrmaligem Waschen beibehält. Wählen Sie nach Möglichkeit Kleidungsstücke mit doppelten Nähten oder hochwertigem, hitzeverklebtem Reflexstreifen, wie er beispielsweise bei WERKVIS-Produkten verwendet wird.
4. Fehler 3: Die falsche Größe oder Passform kaufen
Selbst die beste Warnschutzkleidung nützt nichts, wenn sie nicht richtig sitzt.Zu locker sitzende Kleidung kann sich in Maschinen verfangen, während zu enge Kleidungsstücke die Bewegungsfreiheit einschränken oder das reflektierende Band verformen.
Dieses Problem wird im Winter besonders deutlich, wenn die Arbeiter mehrere Schichten Kleidung tragen und die zusätzliche Dicke nicht berücksichtigen.
Wie man es vermeiden kann:
Beachten Sie die Größentabelle sorgfältig oder probieren Sie verschiedene Größen an. Berücksichtigen Sie, welche Kleidung Sie üblicherweise darunter tragen. Achten Sie auf eine bequeme Passform, die natürliche Bewegungsfreiheit ermöglicht, ohne zu locker zu sitzen.
5. Fehler 4: Vernachlässigung der Materialqualität und Atmungsaktivität
Die Materialqualität beeinflusst Komfort, Haltbarkeit und Wärmeregulierung. Arbeiter greifen mitunter zu kostengünstigen Alternativen, ohne darauf zu achten, ob der Stoff atmungsaktiv, weich oder schnelltrocknend ist.
Zu den häufigsten Problemen gehören:
- schwere Stoffe, die zu Überhitzung führen
- schlechte Atmungsaktivität führt zu Unbehagen
- billiges Polyester, das sich steif anfühlt
- langsam trocknende Materialien, die nach dem Regen nass bleiben
Bei heißem Wetter ist eine hohe Atmungsaktivität besonders wichtig, um Ermüdung und Hitzestress zu vermeiden.
Wie man es vermeiden kann:
Wählen Sie gut sichtbare Arbeitskleidung aus atmungsaktivem Polyester, Netzgewebe oder feuchtigkeitsableitenden Stoffen. Für leichtere Arbeiten oder warme Klimazonen eignen sich gut sichtbare T-Shirts und leichte Westen ideal.
6. Fehler 5: Die falsche Art von Kleidungsstück wählen
Verschiedene Berufe stellen unterschiedliche Anforderungen, dennoch tragen viele Arbeiter dieselbe Warnkleidung unter allen Bedingungen. Beispielsweise verringert das Tragen einer dünnen Weste bei kaltem Wetter oder einer dicken Jacke im Sommer den Komfort und die Sicherheit.
Zu den gängigen Kleidungsstücken gehören:
- Warnwesten für leichte Arbeiten oder den Einsatz in Innenräumen
- Warnwesten für warme Bedingungen
- Warnwesten für Frühling oder milde Kälte
- Warnwesten für Winter- und Außendienst
- wasserdichte Jacken für regnerische Umgebungen
Wie man es vermeiden kann:
Wählen Sie die Kleidung je nach Wetterlage, Arbeitsintensität und Sicherheitsanforderungen. Mehrere Schichten Kleidung bieten Flexibilität bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Sichtbarkeit.
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7. Fehler 6: Funktionale Details und Taschengestaltung ignorieren
Warnschutzkleidung dient nicht nur der Sichtbarkeit. Arbeiter benötigen auch Funktionalität. Ungünstig platzierte Taschen oder minderwertige Reißverschlüsse können den Arbeitsablauf verlangsamen oder dazu führen, dass Werkzeuge herausfallen.
Gutes funktionales Design umfasst:
- verstärkte Reißverschlüsse
- tiefe Taschen für Werkzeuge
- Ausweisfächer
- Funkschleifen
- feste Nähte
Wie man es vermeiden kann:
Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Werkzeuge und Geräte Sie täglich benötigen. Wählen Sie Kleidungsstücke, deren Taschen so angeordnet sind, dass sie Ihre Aufgaben unterstützen und nicht behindern.
8. Fehler 7: Auswahl von Produkten mit geringer Haltbarkeit
Billige Arbeitskleidung kann nach wenigen Wäschen ausbleichen, ihre Leuchtkraft verlieren oder leicht reißen. Langfristig ist der ständige Ersatz minderwertiger Kleidung teurer als die Investition in hochwertige Stücke.
Zu den Anzeichen für Langlebigkeit gehören:
- verstärkte Nähte
- farbechtes Gewebe
- hochwertiges reflektierendes Klebeband
- Strukturiertes Design, das Form behält
Wie man es vermeiden kann:
Achten Sie auf strapazierfähige Nähte, waschbeständige Reflexstreifen und farbbeständige Stoffe.
9. Fehler Nr. 8: Klimaaspekte außer Acht lassen
Die Wetterbedingungen haben einen starken Einfluss darauf, welche Warnschutzkleidung geeignet ist.Manche Arbeiter erwarten, dass ein Kleidungsstück für alle Jahreszeiten geeignet ist, was jedoch oft zu Unbehagen führt.
Beispiele:
- Bei kaltem Wetter benötigt man isolierende Kleidung.
- Bei heißem Wetter benötigt man atmungsaktive Stoffe.
- In regnerischen Umgebungen sind wasserdichte Kleidungsstücke gemäß EN 343 erforderlich.
Wie man es vermeiden kann:
Wählen Sie Ihre Arbeitskleidung passend zur Arbeitsumgebung und Jahreszeit. Mehrere Schichten Kleidung sind eine hervorragende Möglichkeit, flexibel zu bleiben und gleichzeitig gut sichtbar und komfortabel zu sein.
10. Fehler 9: Die Zuverlässigkeit des Lieferanten nicht überprüfen
Viele Käufer entscheiden sich für unbekannte Verkäufer, was zu schlechter Qualität, Lieferverzögerungen oder falschen Größen führen kann. Ein zuverlässiger Lieferant bietet Transparenz hinsichtlich Zertifizierungen, Materialien, Lieferzeiten und Rückgabebedingungen.
Zuverlässige Lieferanten bieten in der Regel Folgendes an:
- klare EN-Zertifizierungsdetails
- schneller und vorhersehbarer Versand
- genaue Produktbeschreibungen
- Kundensupport
- gleichbleibende Lagerverfügbarkeit
WERKVIS hält sich strikt an diese Standards. Alle unsere Warnschutzprodukte verfügen über die erforderlichen CE-Zertifizierungen und entsprechen den entsprechenden EN-Normen. So stellen wir sicher, dass jedes Kleidungsstück den professionellen Sicherheitsanforderungen genügt. Dank zertifizierter Materialien und kontrollierter Produktion garantieren wir Produktqualität und optimale Sichtbarkeit.
Wie man es vermeiden kann:
Wählen Sie seriöse europäische oder deutsche Anbieter von Arbeitskleidung, die gültige Zertifizierungen und schnelle Lieferzeiten gewährleisten können. Entscheiden Sie sich für Marken wie WERKVIS, die ihre CE- und EN-Konformität klar nachweisen, um Sicherheit und Zuverlässigkeit von der Produktion bis zur Auslieferung sicherzustellen.
11. Fehler 10: Langfristigen Komfort ignorieren
Komfort mag zweitrangig erscheinen, beeinflusst aber die Arbeitsleistung direkt. Unbequeme Kleidung schränkt die Bewegungsfreiheit ein, erhöht die Ermüdung und verringert die Arbeitsmoral, da die Arbeiter sie möglicherweise meiden.
Der Komfort hängt von Faktoren wie folgenden ab:
- ergonomisches Design
- Atmungsaktivität
- Weichheit des Stoffes
- Gewichtsverteilung
- Nahtplatzierung
Wie man es vermeiden kann:
Wählen Sie Warnschutzkleidung, die sowohl Sicherheit als auch Komfort bietet. Achten Sie auf ergonomische Schnitte und atmungsaktive Materialien für ganztägigen Tragekomfort.
12. Schlussfolgerung
Beim Kauf von Warnschutzkleidung geht es nicht nur um die Wahl leuchtender Farben. Es erfordert Kenntnisse der EN-Normen, die Auswahl strapazierfähiger Materialien, die Bewertung der Funktionalität und die Auswahl von Kleidungsstücken, die für die jeweiligen Arbeitsbedingungen geeignet sind. Durch die Vermeidung der oben genannten häufigen Fehler können Arbeiter und Unternehmen Sicherheit, Komfort und langfristigen Nutzen deutlich verbessern.
Hochwertige Warnschutzkleidung hilft Arbeitern, in anspruchsvollen Umgebungen sichtbar, geschützt und selbstsicher zu bleiben und ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil jeder professionellen Sicherheitsausrüstung.
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